Spracherkennung
Spracherkennung für die Arztpraxis
Spracherkennung gibt es in Praxen seit Jahren, meist als Diktat. Chetti erkennt stattdessen das ganze Behandlungsgespräch und macht daraus eine Notiz.
Diktat und Gesprächserkennung
Bei einer Diktiersoftware sprechen Sie den Text der Akte selbst, Satz für Satz, oft nach dem Gespräch. Die Software schreibt wörtlich mit. Gliederung, Formulierung und Vollständigkeit liegen bei Ihnen, nur das Tippen fällt weg.
Bei der Gesprächserkennung läuft die Aufnahme während der Konsultation. Erkannt wird das Gespräch zwischen Ihnen, der Patientin oder dem Patienten und der Assistenz. Ein Sprachmodell entnimmt dem Transkript die Angaben, die in die Akte gehören, und ordnet sie in Abschnitte. Ein eigenes Diktat ist nicht mehr nötig.
Chetti arbeitet nach dem zweiten Prinzip. Im Englischen heißt diese Art von Software „Ambient Scribe“, mehr dazu im Artikel Was ist ein Ambient Scribe?
Medizinische Fachbegriffe
Allgemeine Spracherkennung scheitert oft an Fachwörtern, Medikamentennamen und Zahnangaben. Chetti gibt der Erkennung die Begriffe des Fachgebiets mit, in der Zahnmedizin etwa das FDI-Zahnschema und Bezeichnungen aus BEMA und GOZ. Die Notiz verwendet dieselben Begriffe, die Sie in Ihrer Akte schreiben würden.
Lokale Spracherkennung
Viele Spracherkennungsdienste schicken die Aufnahme an einen Server des Anbieters. Bei Chetti läuft die Spracherkennung für Konten auf dem Rechner Ihrer Praxis, im Chetti-Helfer. Die Tonaufnahme wird nur im Arbeitsspeicher verarbeitet und nicht gespeichert. Das Transkript bleibt auf dem Rechner.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
- Wohin geht die Aufnahme? Fragen Sie, ob Ton oder Text den Praxisrechner verlassen und in welchem Land sie verarbeitet werden.
- Wird der Ton gespeichert? Eine gespeicherte Aufnahme ist eine zusätzliche Datei mit Gesundheitsdaten, die geschützt und gelöscht werden muss.
- Wie gut sind die Fachbegriffe? Testen Sie mit einem echten Gesprächsablauf aus Ihrem Fachgebiet, nicht mit einem vorgelesenen Text.
- Was passiert mit Unklarem? Gute Software markiert unsichere Stellen, statt sie zu glätten.
- Wie kommt der Text in die Akte? Kopieren und Einfügen funktioniert mit jeder Praxissoftware, eine Schnittstelle nur mit bestimmten.
Häufige Fragen
Funktioniert die Erkennung mit Dialekt?
Die Spracherkennung ist auf viele Sprecher trainiert und kommt mit regionaler Färbung in der Regel zurecht. Testen Sie es am besten in einem Gespräch aus Ihrem Praxisalltag.
Welche Sprachen erkennt Chetti?
Die Oberfläche gibt es in zehn Sprachen. Die Notiz entsteht in der Sprache der Oberfläche. Am weitesten entwickelt ist Chetti für Deutsch.
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